Zwischen Neckar und Alb

Der kurze Weg vom Paradies ins Regal

Vermarktung 15 Supermärkte verkaufen Äpfel des Schwäbischen Streuobstparadieses. Alte Sorten sind bei den Kunden gefragt. Für die Stückles-Bewirtschafter lohnt sich das Pflücken. Von Thomas Schorradt

Das Streuobstparadies im Körbchen - mehr Genuss geht nicht: Davon sollen jetzt auch die Kunden profitieren. Foto: Horst Rudel
Das Streuobstparadies im Körbchen - mehr Genuss geht nicht: Davon sollen jetzt auch die Kunden profitieren. Foto: Horst Rudel

Wie bringe ich die Menschen, die im Paradies leben, dazu, auch nach dem Apfel zu greifen? Besser noch in der Mehrzahl: zu den Äpfeln. Das ist die Frage, mit der sich der Verein Schwäbisches Streuobstparadies derzeit vorrangig beschäftigt. Eine erste Antwort scheint der Zusammenschluss von 300 Akteuren, dessen Einzugsbereich sechs Landkreis umfasst, offensichtlich gefunden zu haben. 38 Stückles-Bewirtschafter, die sich auf den Erhalt alter Apfelsorten spezialisiert haben, bringen seit diesem Sommer ihre Schätze ...

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