Zwischen Neckar und Alb

Der Trend in den Nachbarlandkreisen

Göppingen: Das Landratsamt Göppingen verzeichnet keinen aktuellen Ansturm auf Wunschkennzeichen. Allerdings gebe es bereits seit Jahren ein reges Interesse daran: 2015 waren rund 34 500 der insgesamt 43 900 Zulassungen Wunschkennzeichen. Das bescherte dem Kreis Einnahmen von 352 000 Euro. Im Kreis Göppingen gibt es allerdings keine Altkennzeichen, die neu zugelassen wurden. Böblingen: Auch in Böblingen ist die Nachfrage nach individuellen Nummernschildern groß, vor allem das Altkennzeichen LEO sei beliebt, heißt es aus dem Kreishaus. 2015 seien 57 000 Wunschkennzeichen vergeben worden, damit habe man rund 584 000 Euro eingenommen. Rems-Murr-Kreis: Hier wurde 2013 das Altkennzeichen BK (Backnang) wieder eingeführt, das sich großer Beliebtheit erfreut: Etwa ein Sechstel der Kunden entscheide sich bei Neuzulassungen für BK, sagt Martina Nicklaus, Sprecherin des Landratsamtes. Insgesamt seien rund fünf Prozent aller Fahrzeuge im Kreis mit diesem Kennzeichen zugelassen. Allerdings müsse man sich das BK mit anderen teilen: mit dem Bördekreis in Sachsen-Anhalt und eventuell bald mit Schwäbisch Hall. Einige Orte dort gehörten zum Altkreis Backnang. Ludwigsburg: Mit VAI (Altkreis Vaihingen) ist auch hier ein Altkennzeichen wieder verfügbar. Auch die Ludwigsburger folgen dem Trend: Laut Landratsamt sind rund 75 Prozent aller Nummernschilder Wunschkennzeichen. 2015 waren das 67 000 (von insgesamt 88 000 neuen Kennzeichen). Damit nahm der Kreis etwa 680 000 Euro ein. Stuttgart hat laut einer Umfrage der Deutschen Presseagentur 2015 rund 590 000 Euro Gebühren mit Wunschkennzeichen eingenommen. Karlsruhe kam demnach nur auf etwa 257 000 Euro – und das, obwohl hier gleich einige nette Kombinationen möglich sind. So sind die städtischen Fahrzeuge hier mit KA-RL unterwegs, Anhänger des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC tun ihre Leidenschaft mit KA-SC kund, und auch KA-NU, KA-UZ und KA-OT sind offenbar beliebte Kombinationen.


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