Zwischen Neckar und Alb

Die Brandgefahr in den Wäldern steigt

Natur Der März ist rekordverdächtig sonnig und trocken. Das Forstamt mahnt zu mehr Vorsicht.

Das sonnige und trockene Wetter lässt die Waldbrandgefahr steigen. Foto: SDMG / Kohls

Kirchheim. Im März hat es kaum geregnet. Stattdessen kamen zu einer rekordverdächtige Anzahl von Sonnenstunden auch noch Windströmungen, die Saharastaub mitbrachten. Die Wetterlage ist eine ernst zu nehmende Belastung für den Wald. Dort trocknen die Böden aus, das Laub knistert vor Trockenheit und damit steigt schon im März die Waldbrandgefahr. Deshalb appelliert das Forstamt so früh wie selten im Jahr an einen vorsichtigen Umgang mit Feuergefahren im Wald.

Waldbrände entstehen in den seltensten Fällen durch natürliche Einwirkungen, denn Blitzeinschläge sind ein eher seltenes Naturereignis. Tatsächlich stecken hinter den meisten Bränden in der Natur gedankenlose Waldbesucher: Eine weggeworfene Zigarettenkippe, ein unzureichend gelöschtes Grillfeuer, eine zurückgelassene Glasflasche, die unter Sonneneinstrahlung zum Brennglas wird –  all diese Unachtsamkeiten können Auslöser für Waldbrände werden. Nicht ohne Grund herrscht bereits seit dem 1. März im gesamten Wald absolutes Rauchverbot.

Junge Bäume brauchen Regen

Nicht nur wegen der Waldbrandgefahr hoffen die Forstleute, dass der Frühling in den nächsten Wochen noch etwas Regen spenden wird: Das Frühjahr ist Pflanzzeit für junge Bäume, die für einen guten Start ausreichende Bodenfeuchtigkeit benötigen. pm

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