Zwischen Neckar und Alb

Die Hälfte der Schorndorfer trägt Masken

„Hast du deine Maske dabei?“ - „Nö. Ich hab‘ ja mit wenig Menschen Kontakt, und hier kann man auch gut Abstand halten“, erwidert eine Frau ihrer Bekannten auf dem Schorndorfer Wochenmarkt. Die Frauen sind sich einig: Sie verzichten auf die Mundbedeckung bei ihrem Einkauf. Schaut man sich aber mal genauer auf dem Marktplatz um, sieht es so aus, wie das Hackfleisch beim Metzgerstand - gemischt. In Schorndorf gibt es bislang keine Maskenpflicht, dennoch bedeckt ein immer größer werdender Teil der Menschen Mund und Nase. Es sind vor allem Ältere, die dem Rat der Regierung folgen. Auch die Marktstandbesitzer halten sich an die Vorgaben. An fast jeder Bude steht auf einem Schild, dass der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden muss. Selbstbedienung, wie es an manchen Gemüseständen üblich war, fällt mittlerweile flach. Stattdessen stehen die Besucher in vorgegebenen Wartespuren an, um von den Handschuhe tragenden Händlern bedient zu werden. Dass alles nach Vorschrift abläuft, wird auch vom Ordnungsamt und der Polizei kontrolliert. Sie ziehen während des Markts aufmerksam über den Platz.Text und Foto: Lena Bautze


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