Zwischen Neckar und Alb

Die Jazztage werfen ihre Schatten voraus

Festival Am 10. Februar geht es los. Der Kartenvorverkauf läuft bereits.

Trompete
Symbolbild

Nürtingen. Als kleines, aber feines Festival haben sich die Nürtinger Jazztage weit über das Stadtgebiet hinaus einen Namen gemacht. Die Konzertreihe findet nächstes Jahr zum 18. Mal statt und bietet wie immer nicht nur eingefleischten Jazzfans Musik vom Feinsten, sondern hält für jeden Geschmack etwas bereit. Mit einem Jazzfrühschoppen am 10. Februar geht’s los.

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Zu den Highlights der kommenden Jazztage gehören diesmal das Gastspiel des international bekannten Jazzdrummers Wolfgang Haffner am 2. März, der dazu drei Musikerkollegen mitbringt, und am 15. März das Konzert des David Orlowsky Trios, das 2011 schon einmal bei den Jazztagen zu hören war. Beide Konzerte hat das Kulturamt auf die Beine gestellt. „Wir wollen uns auf unsere Stärken konzentrieren“, betont Kulturamtsleiterin Susanne Ackermann, und dazu gehörten die Jazztage-Konzerte in der Kreuzkirche mit ihrer „tollen Akustik“, von der auch die Musiker stets sehr angetan seien.

Eine Besonderheit dieser Jazztage ist zweifellos das Konzert des „coro per resistencia“ zusammen mit der „LE Big Band“ und Gesangssolisten im Saal der Rudolf-Steiner-Schule am 17. Februar. Der Nürtinger Chor bringt unter anderem die verjazzte Erlkönig-Version „Elf-shot“ von Nils Lindberg als Deutschlandpremiere zu Gehör.

Darüber hinaus dürfen sich Jazzfans auf zwei Jazzfrühschoppen sowie auf Gypsy Swing vom Gismo Graf Trio und vom Joscho Stephan Trio freuen. Junodori mit Pop und Jazz, Bee Bee’s Jazz Kapelle und das Tomasz Kowalczyk Trio runden das Programm ab. Eintrittskarten für die Konzerte gibt es bei der Nürtinger Zeitung unter der Telefonnummer 0 70 22/ 9 46 41 50. Volker Haussmann