Zwischen Neckar und Alb

Die Perspektive eines Regenwurms

Beuren. Der Bodenlehrpfad des Landkreises Esslingen in Beuren bietet mit seinen zehn Stationen einen nicht alltäglichen Blick auf unsere Böden. Hier können Erwachsene und Kinder auch einmal aus der Perspektive eines Regenwurms ein Bild von der Vielfältigkeit der Böden am Albtrauf bekommen. Wer den Lehrpfad mit Profilgruben und Infotafeln nicht alleine ablaufen möchte, kann am Sonntag, 18. September, um 13.30 Uhr an einer öffentlichen Führung teilnehmen.

Bodenkundler Professor Dr. Hans-Karl Hauffe wird dabei Familien und Einzelpersonen Einiges über den Untergrund unter unseren Füßen erklären, über Tonböden (Pelosole), über von Stauwasser geprägte Böden (Pseudogley) oder flachgründige Böden aus Mergelgestein (Pararendzina). Start des etwa dreistündigen Rundgangs über den Bodenlehrpfad ist um 13.30 Uhr beim Parkplatz des Freilichtmuseums in Beuren. Im Rahmen einer kleinen Wanderung von rund vier Kilometern wird die Entstehung von Böden, deren Eigenschaften sowie deren Rolle im Naturhaushalt in allgemein verständlicher Weise erläutert. In den Profilgruben können die unterschiedlichen Böden auch einmal von innen, eben aus der Perspektive eines Regenwurms, betrachtet werden. pm


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