Zwischen Neckar und Alb

Diese Häuser haben viel erlebt

Geschichten Mitarbeiter des Freilichtmuseums in Beuren stellen regelmäßig ihre Lieblingsgebäude im Museum vor.

Beuren. Immer am zweiten Freitag im Monat ist es soweit. Dann stellt ein Mitarbeiter des Freilichtmuseums Beuren sein Lieblingsgebäude in den Mittelpunkt des Interesses. Am kommenden Freitag, 14. Juni, ist Brigitte Haug an der Reihe. Um 14.30 Uhr führt die wissenschaftliche Mitarbeiterin durch das Bauernhaus aus Pfronstetten-Aichelau.

Brigitte Haug gewährt dabei nicht nur Einblicke in das Bauernhaus aus Aichelau mit seiner über 500-jährigen Geschichte, sondern klärt auch über ihren ganz persönlichen Bezug zu diesem Gebäude auf. Das Eindachhaus ist mit seiner spätmittelalterlichen Bausubstanz eine Besonderheit. Es wurde 1509 als Scheune errichtet. 1511 erfolgte der Anbau eines Wohnteils an die bestehende Scheune und die Geschichte der Bewohner konnte bis 1812 zurückverfolgt werden.

Im Jahr 1844 findet eine Erweiterung der Wohnsituation der dort lebenden Familien statt: Das sogenannte Ausgedinghaus wird gebaut, das Domizil, das für die ältere Generation für den Lebensabend dient. Die Geschichte dieses Gebäudes, das eng verbunden mit dem Bauernhaus aus Aichelau ist, wird in die Führung mit eingeschlossen. pm

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