Zwischen Neckar und Alb

Drehtag auf dem Hohenneuffen

Drehtag auf dem Hohenneuffen
Drehtag auf dem Hohenneuffen

Ein Held, der über Leichen geht, ein charismatischer, aber hitzköpfiger Gegenspieler, eine junge Liebe und viel schonungslose Gewalt - auf dem Hohenneuffen fiel am Dienstag die Klappe für die Dreharbeiten zu einer Neuverfilmung der Nibelungensaga unter dem Titel „Guts and guns“ - zu Deutsch: „Eingeweide und Kanonen“. Ein Kinderfilm ist der neue Streifen des österreichischen Regisseurs Adrian Goiginger, der bei der diesjährigen Berlinale mit dem Kompass-Perspektive-Preis ausgezeichnet wurde, sicherlich nicht. „Im Nibelungenlied fliegen eben die Fetzen“, sagt Goiginger am ersten Drehtag auf dem Neuffen erfreut über diesen Drehort. „Die Kulisse hier ist perfekt, um eine Brücke zwischen der alten Welt der Saga und unserer modernen Erzählung zu schlagen“, sagt Goiginger. Premiere soll der Film im August bei den Nibelungen-Festspielen in Worms feiern. Anschließend läuft er im SWR und auf Arte. Text und Foto: Matthäus Klemke

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