Zwischen Neckar und Alb

Ein kurzes Dichterleben

Symbolbild_Freilichtmuseum Beuren
Freilichtmuseum Beuren Foto: Jean-Luc Jacques

Beuren. Unter dem Titel „Schwäbische Dichter und Denker: Wilhelm Hauff“ veranstaltet das Freilichtmuseum Beuren am heutigen Mittwoch, 17. Mai, um 14 Uhr einen literarischen Spaziergang mit anschließendem Besuch der Sonderausstellung „Typisch schwäbisch!?“. Im Mittelpunkt der Führung stehen Leben und Wirkung Wilhelm Hauffs, Autor von Märchen wie „Der kleine Muck“, „Zwerg Nase“ oder der Schwarzwaldsage „Das kalte Herz“. Bei dem Spaziergang taucht Susanne Krämer-Rabaa zusammen mit den Besuchern in die Welt und Sprache der Romantik ein: Sie rezitiert und kommentiert Kostproben aus Wilhelm Hauffs Märchen und Erzählungen, macht so eingängig mit dem Leben und Werk des schwäbischen Dichters bekannt.

Wilhelm Hauffs kurze Schaffensperiode begann 1825 nach seinem Theologiestudium am Tübinger Stift. Er gehörte - neben Eduard Mörike und Gustav Schwab - zum Kreis der sogenannten Schwäbischen Dichterschule. Innerhalb von zwei Jahren schuf Hauff ein beachtliches Gesamtwerk. Er starb knapp 25-jährig an Typhus, kurz nach der Geburt seiner Tochter. Eine Anmeldung für den Spaziergang ist nicht erforderlich. pm


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