Zwischen Neckar und Alb

Ein Militär-Kapitel verschwindet unterm Grün

Das Munitionsdepot in Beuren ist seit einem halben Jahrhundert ein geheimnisvoller Ort. Während des Kalten Krieges rankten sich zahlreiche Gerüchte über eingelagerte Atomsprengköpfe um das Militärlager der Bundeswehr im Tiefenbachtal.

In den Sechziger Jahren bereits war klar, dass das 27 Hektar große Gelände mit seinen 36 Bunkern irgendwann der Natur zurückgegeben würde. Seit der Jahrtausendwende lagern darin Exponate für das ­Freilichtmuseum des Landkreises in ­Beu­ren und Gebäude, die auf ihren Wiederaufbau im Museumsdorf warten.

Beim Kauf des Areals vom Land hat sich der Kreis 2013 dazu verpflichtet, das Gelände mit den Bunkeranlagen, zu dem auch ein Teil der ehemaligen Mülldeponie Blumentobel gehört, bis Ende 2029 zu renaturieren und aufzuforsten.

Der erste Bauabschnitt soll bereits Anfang kommenden Jahres in Angriff genommen werden. Die ersten Bauarbeiten für die Baustellenzufahrt und die Verlegung einer Trinkwasserleitung hat der Kreis inzwischen vergeben.bk

Anzeige