Zwischen Neckar und Alb

Eine Eselherde soll einer bedrohten Vogelart helfen

Der Esel soll dafür sorgen, dass der Steinschmätzer wieder auf dem Truppenübungsplatz brütet. Foto: pr
Der Esel soll dafür sorgen, dass der Steinschmätzer wieder auf dem Truppenübungsplatz brütet. Foto: pr

Münsingen. Unter dem Motto „Esel, Turm und Waldesruh“ lädt der Natur- und Landschaftsführer Siegfried Guggenberger am Sonntag, 18. Juli, um 10.30 Uhr zu einer neun Kilometer langen Wanderung auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen ein. Die „TrÜP-Guide Wandertour“ wurde ermöglicht durch ein Vogelschutzprojekt unter der Leitung der Biosphärengeschäftsstelle im Alten Lager in Münsingen-Auingen.

Der Steinschmätzer steht auf der Liste der bedrohten Vogelarten und es wird versucht, ihn durch eine Eselherde mit rund 40 Tieren wieder zum Brüten auf dem Platz zu bewegen. Was das eine mit dem anderen zu tun hat, wird das Hauptthema der circa sechsstündigen Wanderung sein, aber natürlich gibt es auch viel Informationen über den Platz selbst. Treffpunkt ist der Zaininger Zugangsparkplatz am Ende der Münsinger Straße in Römerstein-Zainingen. Man wandert zum Aussichtsturm Hursch, von dort durchs Sperrgebiet zur Eselherde und dann zu einem Vogelbeobachtungshaus. Dann geht es vorbei an den Ruinen des Schorstallhofes zurück zum Parkplatz. Anmelden kann man sich unter 0 70 21/57 11 01. pm


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