Zwischen Neckar und Alb

Eine Intensivpflegerin spricht über katastrophale Zustände

Corona Katja Soldo fühlt sich in der Klinik am Eichert in Göppingen genau am richtigen Platz. Die aktuelle Arbeitssituation sei aber „eine Zumutung“, kritisiert sie die Politik. Von Susann Schönfelder

Die Intensivbetten sind voll, das Personal knapp, und die Aussichten kurz vor Weihnachten schlecht. Intensivpflegerin Katja Sold denkt dennoch nicht ans Aufhören. Foto: pr

Katja Soldo hat in knapp zwei Jahren Pandemie viel gesehen und erlebt. „Da lag ein Ehepaar, der eine hat es geschafft, der andere ist gestorben“, erzählt die Intensivpflegerin. „Es ist aber auch furchtbar, wenn Patienten kommen und wie verrückt atmen, aber gar kein Gefühl mehr dafür haben, dass sie extremen Sauerstoffmangel haben“, fügt die erfahrene Pflegekraft hinzu. Es sind diese menschlichen Schicksale, die hängen bleiben werden, wenn die Zahl der Corona-Patienten irgendwann sinkt und die Intensivpflegekräfte etwas durchatmen können. Einbrennen werden sich aber auch die glücklichen Momente, „wenn man einen Patienten Schritt für Schritt vorwärtsgebracht hat und es ihm irgendwann besser geht“, sagt die 49-Jährige. ...

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