Zwischen Neckar und Alb

Electrostar und Haaga legen zu

Wirtschaft Die Schwester-Unternehmen wachsen 2017 um zwölf und sechs Prozent. Jetzt steht eine Fusion im Raum.

Reichenbach. Die Electrostar GmbH in Reichenbach, zu deren Unternehmensgruppe auch die Kirchheimer Kehrmaschinen-Firma Haaga gehört, beschließt das Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatz von 34 Millionen Euro und wächst damit zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Haaga schloss mit sechs Prozent Wachstum bei 6,25 Millionen Euro ab. Somit erwirtschafteten beide Unternehmen einen Gesamtumsatz von 40,25 Millionen Euro. Für Geschäftsführer Roman Gorovoy ist das ein wichtiges Indiz für die erfolgreiche Umsetzung der Unternehmensstrategie.

Kundenorientierung zahlt sich aus

Mit seinen Saugern, Hände- und Haartrocknern gelang es Electrostar, das Umsatzplus aus dem Jahr 2016 zu verdoppeln. Betrug die Steigerung damals 1,45 Millionen Euro, verzeichnete sie im vergangenen Jahr 3,5 Millionen Euro. Auch das Schwesterunternehmen Haaga zeigte 2017 eine positive Entwicklung. Nach dem Rekordjahr 2016, in dem der Hersteller von Kehrmaschinen seinen Umsatz um fast 30 Prozent steigerte, bewegt sich das Plus von sechs Prozent 2017 aus Sicht der Unternehmensführung ganz im Rahmen der strategischen Planung der Firma.

„Die aktuellen Zahlen zeigen uns, dass wir mit unserer in 2013 verabschiedeten Strategie ‚Profitables Wachsen durch eine kundenorientierte Organisation‘ auf dem richtigen Weg sind“, sagt Geschäftsführer Roman Gorovoy. „Mit Blick auf unser Ziel, bis 2021 den Gruppenumsatz von 50 Millionen Euro zu erreichen, stimmt uns das hervorragende Ergebnis des vergangenen Jahres doppelt positiv.“

Setzt sich der Trend fort?

Das Wachstum resultierte aus dem erfolgreichen Aufbau des Fachhandelsnetzes in Deutschland, dem Wachstum im europäischen Ausland sowie aus der Erweiterung der Vertriebsaktivitäten in den Vereinigten Staaten, wie Electrostar bilanziert. Diverse Produktneuheiten im Sauger- und Händetrocknerbereich bildeten dabei den Grundstein für das gute Ergebnis.

Der offensive Relaunch der Sanitärsparte sowie weitere neue Produkte im Sauger- und Kehrmaschinensegment sollen den Aufwärtstrend auch in diesem Jahr fortsetzen. Roman Gorovoy und die Algo Gruppe, der auch Electrostar und Haaga angehören, wollen die Schwesterunternehmen in den kommenden zwei Jahren fusionieren und an einem gemeinsamen Standort zusammenführen. Aus den daraus entstehenden, noch engeren Synergien zwischen beiden Marken will das Unternehmen weitere positive Wachstumseffekte generieren. ez

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