Zwischen Neckar und Alb

Erfolg trotz schwieriger Zeit

Finanzen Die VR Bank Hohenneuffen-Teck ist auf Erfolgskurs. Mitglieder bekommen fünf Prozent Dividende ausgeschüttet.

Symbolbild

Region. Die ordentliche Vertreterversammlung der VR Bank Hohenneuffen-Teck fand zum zweiten Mal im schriftlichen Verfahren statt. Sie endete mit der Auszählung der abgegebenen Stimmen unter Leitung des stellvetretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Thomas Millich. 208 der 326 Vertreter hatten von ihrem aktiven Stimmrecht Gebrauch gemacht.

Die Vertreter der VR Bank Hohenneuffen-Teck stimmten der Verwendung des Gewinns einstimmig zu. Eine Dividende von fünf Prozent kann somit für das vergangene Geschäftsjahr ausbezahlt werden. Vorstand und Aufsichtsrat wurden außerdem entlastet.
Durch die Wiederwahl der ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder gab es keine Veränderung im Aufsichtsratsgremium: Mit der Vertreterversammlung endeten turnusmäßig die Amtszeiten von Bernhard Balz, Thomas Gökeler, Harald Huttenlau und Gerhard Ruoß. Die vier Herren wurden mit großer Mehrheit wiedergewählt. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen war 2020 für die VR Bank Hohenneuffen-Teck ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Vorstandssprecher Bruno Foldenauer freute sich über eine positive Geschäftsentwicklung, die trotz der anhaltenden Corona-Krise und erschwerten Rahmenbedingungen erreicht wurde.

Es wird viel investiert
Beweis dafür sei erneut ein kräftiger Anstieg der Bilanzsumme um 103 Mio. Euro beziehungsweise 12,2 Prozent auf 950 Millionen Euro. Im Wesentlichen sei dieser Zuwachs sowohl auf ein Rekordwachstum im Kundenkreditgeschäft als auch auf einen deutlichen Anstieg der Kundeneinlagen zurückzuführen.

Die Aktivseite war von einer starken Kreditnachfrage gekennzeichnet. Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten werde nach wie vor investiert, modernisiert und Wohneigentum angeschafft. Insgesamt wurden 2020 neue Kreditzusagen mit einem Gesamtvolumen von 150 Mllionen Euro erteilt. Damit wuchs das Kreditvolumen im Jahr 2020 um rund 65 Millionen Euro auf insgesamt 621 Millionen Euro. Ein Plus von 11,7 Prozent. Dass dieses Ergebnis trotz der Pandemiesituation gelungen sei, führt Foldenauer auf die guten Beratungsleistungen sowie die unbürokratische Hilfestellung speziell im gewerblichen Bereich zurück. 2020 sei die Bank nicht nur im Kreditgeschäft, sondern auch im Kundeneinlagengeschäft und somit über die Passivseite der Bankbilanz gewachsen. Während der Coronakrise wurde viel gespart: Reisen, Restaurantbesuche und Veranstaltungen entfielen für lange Zeit. Die Kundeneinlagen legten um 70 Millionen, also um 10,3 Prozent zu. pm

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