Zwischen Neckar und Alb

Erschwerte Bedingungen für Austräger

Die Räum- und Streupflicht beginnt werktags um 7 Uhr, doch etwa 160 Austräger des Teckboten waren bereits vorher unterwegs, oft schon ab 2 Uhr. „Die Zustellung muss bis 6 Uhr erfolgen“, lautet die Auskunft aus der Vertriebsabteilung. „Es ist immer schwierig, wenn es in der Nacht schneit.“ Immer wieder kommt es dann zu schweren Unfällen.

Ein Austräger hat im Durchschnitt 100 bis 120 Zeitungen dabei, dazu kommen Werbeprospekte, vor allem zum Wochenende hin steigt das Gewicht. Austräger müssen ihre Trägerwagen durch den Schnee ziehen. Froh sind sie, wenn der Weg nicht versperrt ist. „Das ist nicht immer so, etwa durch achtlos weggeworfenes Kinderspielzeug“, weiß man im Vertrieb.

Als Hilfsmittel bekommen die Austräger Spikes und eine Stirnlampe gestellt. „Die Austräger, die auch mit dem Auto unterwegs sind, können aber mit Spikes schlecht fahren, müssen sie immer an- und ausziehen.“ Hilfreich ist daher nicht nur ein geräumter Weg, sondern auch eine gute Beleuchtung. Die Lampe bestrahlt nämlich nicht den ganzen Weg.pd

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