Zwischen Neckar und Alb

Fingerabdruck, bitte!

Kontrolle Die Republikaner wollen Daten junger Flüchtlinge überprüfen.

Kreis Esslingen. Die Republikaner im Kreistag haben die Landkreisverwaltung aufgefordert, die fehlenden Daten der im Kreis lebenden jugendlichen Flüchtlinge zu erfassen. Konkret soll das zuständige Jugendamt des Kreises zusammen mit dem Polizeipräsidium Reutlingen und dem Landeskriminalamt Daten wie Namen, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit und Wohnanschrift erheben - als Vorbild dafür gelte der Rems-Murr-Kreis, sagt der Rep-Vorsitzende Ulrich Deuschle. Bei der Prüfung werden auch biometrische Fotos gemacht und Fingerabdrücke genommen. Im Landkreis Esslingen würde die Maßnahme 374 junge Flüchtlinge betreffen.

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Im Esslinger Landratsamt kanzelt man den Vorschlag indes als überflüssig ab. Eine Maßnahme wie im Nachbarkreis sei bereits in Vorbereitung, hieß es.dorttb