Zwischen Neckar und Alb

Förderverein spendet für alte Sorten

Engagement Das Freilichtmuseum Beuren erhält großzügige finanzielle Unterstützung.

Beuren. Als herausragendes bürgerschaftliches Engagement im kulturell-musealen Bereich wertet Landrat Heinz Eininger die vom Förderverein Freilichtmuseum Beuren zugesagte Finanzierung der Präsentation des Erlebnis- und Genusszentrums für alte Sorten im Freilichtmuseum Beuren. Hans Weil, Vorsitzender des Fördervereins Freilichtmuseum Beuren, überreichte Landrat Heinz Eininger einen ersten Scheck in Höhe von 75 000 Euro. Insgesamt will der Verein 200 000 Euro in die Ausgestaltung des Erlebnis- und Genusszentrums für alte Sorten einbringen. Das Zent­rum wird im Gartensaal der ehemaligen Gaststätte Wilhelmshöhe aus Geislingen an der Steige eingerichtet.

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Hans Weil stellte heraus, dass die Mitglieder des Vereins mit ihren Mitgliedsbeiträgen sowie den Aktivitäten im Tante-Helene-Lädle, mit Backaktionen, dem Museumsfest sowie weiteren Spenden die finanziellen Grundlagen für dieses Engagement geschaffen haben. Hans Weil: „Mit dieser musealen Erweiterung fällt der Startschuss für die größte Maßnahme in unserer 24-jährigen Vereinsgeschichte, denn wir wollen ab 2019 in Zusammenarbeit mit der Ehmann-Stiftung auch die inhaltliche Fortentwicklung des Zentrums gemeinsam mit dem Landkreis sichern.“

Museumsleiterin Steffi Cornelius freut sich darüber, dass für den Gartensaal aus Geislingen als Keimzelle des Erlebnis- und Genusszentrums für alte regionale Sorten nun die museale Ausgestaltung finanziell abgesichert ist. Die Erarbeitung der Konzeption in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Institutionen und Partnern samt Förderverein Freilichtmuseum Beuren habe sich als absolutes Erfolgsmodell erwiesen.pm