Zwischen Neckar und Alb

„Freezing Point – Kunst unter Null Grad Celsius“ ist in der Esslinger Villa Merkel zu sehen

Die finnische Künstlerin Marja Helander zeigt in ihren Videos auf humorvolle und leichte Weise den Lebensraum der Sámi am nordischen Polarkreis. Foto: pr

Esslingen. Am Sonntag, 13. Februar, findet um 11 Uhr die Eröffnung der Ausstellung „Freezing Point – Kunst unter Null Grad Celsius“ in der Villa Merkel in Esslingen, Pulverwiesen 25, statt. Der Fokus der Gruppenausstellung liegt auf den ästhetischen und faszinierenden Aspekten der Naturphänomene Eis und Schnee.

Sieben zeitgenössische Positionen zum Thema werden dort versammelt. Von der Entstehung eines einzelnen mikroskopisch kleinen Schneekristalls zur romantischen Sehnsuchtslandschaft über Expeditionen bis zur Geschichte des Speiseeises entfaltet sich in der Ausstellung eine Bandbreite von Themen. Geografische Schwerpunkte befinden sich unter anderem in den Schweizer Alpen, in der Heimatregion der Sámi im Norden Europas und in Grönland. Fotografie und Zeichnung sind in der Ausstellung ebenso vertreten wie Installationen und Video.

Die Ästhetik der Naturphänomene wird gewürdigt, aber auch klischeehafte Vorstellungen zum Ewigen Eis werden hinterfragt. Indirekt oder auch sehr konkret verweisen die einzelnen Arbeiten auf die Thematik der Eisschmelze durch den Klimawandel. Die Fragilität von Schnee- und Eislandschaften und die Dringlichkeit der Auseinandersetzung mit den Klimaveränderungen werden spürbar. Aber auch die pure Faszination für die Materie, die Suche nach dem Mythos vom Eis und nicht zuletzt Humor schimmern durch die Präsentationen.

So zeigt zum Beispiel die finnische Künstlerin Marja Helander in ihren Videos auf humorvolle und leichte Weise den Lebensraum der Sámi am nordischen Polarkreis (Foto).

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Interessierte auf der Projekthomepage freezing-point.villa-merkel.de. pm

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