Zwischen Neckar und Alb

Fritz Ruoffs verlorene Werke

Kunst Verloren geglaubte Werke des Künstlers Fritz Ruoff werden erstmalig unter dem Titel „Die verlorenen Bilder“ ausgestellt.

Nürtingen. Das Jahresprogramm der Stiftung Ruoff liegt vor und es wartet gleich mit einer besonderen Ausstellung auf. Die Werkschau Fritz Ruoff mit 30 repräsentativen Arbeiten aus sämtlichen Schaffens- und Werkgruppen wird mit weiteren Stücken unter dem Titel „Die verlorenen Bilder“ als erweiterte Werkschau gezeigt.

Ein Einbruch im Gartenhaus des Bildhauers und Malers Fritz Ruoff führte vor mehreren Jahrzenten zum Verlust zahlreicher Druckstöcke und Holzschnitte. Blinde Zerstörungsfreude führte die Einbrecher seinerzeit dazu, die Druckstöcke auf die Bahngleise zu legen. Einige Jahre später entdeckt Hildegard Ruoff - 45 Jahre lang Wegbegleiterin und nun Witwe von Fritz Ruoff - die verloren geglaubten Holzschnitte im Auktionshandel wieder. Diese Arbeiten sind nun erstmals öffentlich zu sehen - im spannungsreichen Dialog mit den Werken aus dem Bestand der Sammlung Ruoff. pm

Info Die Ausstellung „Die verlorenen Bilder. Erweiterte Werkschau“ wird am Sonntag, 28. Januar, um 11 Uhr in der Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung in Nürtingen eröffnet. Corinna Steimel, Direktorin der Galerie der Stadt Böblingen, führt in die Sonderausstellung ein. Die Ausstellung ist bis 4. März zu den Öffnungszeiten der Stiftung (donnerstags von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 18 Uhr) zu sehen.

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