Zwischen Neckar und Alb

Gewandert wird weiter ohne Prädikat

Beschluss ­Grabenstetten und Kohlberg sagen beide Nein zu Prädikatswanderwegen auf ihren Markungen.

Kohlberg/Grabenstetten. Das Kohlberger Ratsgremium hat nicht öffentlich beschlossen, sich nicht an der Ausweisung von Prädikatswanderwegen im Rahmen der Wanderkonzeption der Landkreise zu beteiligen, wie Bürgermeister Rainer Taigel mitteilte. Gründe dafür sind bereits sehr gute und beschilderte vorhandene Wanderwege, aber auch die Kosten, die für zentrale Werbung anfallen würden. Die Gemeinde verwies bei ihrem Entschluss auf Entscheidungen in anderen Gemeinden wie Lenningen, Römerstein oder Grabenstetten. Ein Ja gab es bisher in Erkenbrechtsweiler.

Die Grabenstettener wollen sich auf den Kelten-Erlebnispfad konzentrieren. „Wir wurden gebeten, das Thema nochmal zu behandeln. Aber es gibt nichts, was unsere Meinung ändern könnte“, erklärte die stellvertretende Bürgermeisterin Martina Lehmann. Damit erübrige sich eine erneute Beratung.

Die Akteure – Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb, Verkehrsverein Teck-Neuffen und Biosphärengebiet – sind nun gefordert. Bisher sollten zweieinhalb Kilometer des 8,3 Kilometer langen Rundwegs über Grabenstetten führen.Mara Sander

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