Zwischen Neckar und Alb

Gute Chancen für Radweg nach Nürtingen

Schnelle Trasse Die mehr als 100 vorgeschlagenen Baumaßnahmen zur Verbesserung des Ragwegenetzes im Kreis sind in vier Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Zu den Vorhaben von höchster Priorität zählt der Radweg entlang der B 297 nach Reudern, der Kirchheim auf direktem Weg mit Nürtingen verbinden soll. Die bisherige Strecke über Hahnweide und Bürgerseen stelle einen erheblichen Umweg dar, heißt es in der Begründung. Die 3,3 Kilometer lange Verbindung, die 675 000 Euro kosten soll und für die der Bund zuständig wäre, ist als eine von wenigen Maßnahmen mit der Priorität A versehen. Der größte Haken: Der Bund muss mitmachen Gefahren entschärfen Immerhin noch Priorität B hat der auf 70 000 Euro geschätzte Ausbau der Verbindung von Ohmden über Holzmaden nach Weilheim, die die Kreisstraße 1202 hinter einer Kuppe quert und deshalb ein hohes Unfallrisiko birgt. Ein Gefahrenschwerpunkt beseitigt werden soll auch mit der neuen Querung der Teckstraße an der Einfahrt zum Weilheimer Egelsberg. Auf dem nur 100 Meter langen Teilstück Richtung Bissingen soll eine neue Furt angelegt werden, auf der Radler künftig Vorfahrt haben. Für beide Maßnahmen wäre der Landkreis zuständig. Auf der Warteliste Andere Projekte müssen wohl noch länger warten: Das letzte Teilstück vom Kirchheimer Waldfriedhof hinunter nach Notzingen oder die Verlängerung des Radwegs von Erkenbrechtsweiler nach Hülben beim Burrenhof sind laut Planer derzeit nur von drittrangiger Bedeutung. Letzterer wäre immerhin touristisch interessant: als Zubringer zum dort geplanten Heidengrabenzentrum.bk


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