Zwischen Neckar und Alb

Heidengraben wird kein Disneyland

Erlebnisfeld Hülben, Erkenbrechtsweiler und Grabenstetten treiben die Pläne zur Entwicklung des Zentrums voran.

Hülben. Wie schon die übrigen Gemeinden zuvor, hat nun auch der Rat der Gemeinde Hülben der Beauftragung des Berliner Büros „Studio KLV“ zugestimmt. Künftig wird sich das Büro federführend neben der inhaltlichen Gestaltung des geplanten Rund-Pa­noramas auch um eine detaillierte Kostenübersicht und um ein Betreiberkonzept kümmern. All dies soll Eingang finden in einer fortgeschriebenen Projektskizze.

Die vorangegangene wurde erstellt durch zwei regionale Büros. Die Projektsteuerung jedoch blieb bei den Bürgermeistern Siegmund Ganser (Hülben), Roman Weiß (Erkenbrechtsweiler) und Roland Deh (Grabenstetten), die damit an ihre Leistungsgrenze gelangten.

Bis März sollen abschließende Ergebnisse vorliegen, damit im Frühsommer in die Werkplanung eingestiegen werden kann. An dem Ziel, das Erlebniszentrum, und damit einen Markstein, im Biosphärengebiet bis 2021 zu eröffnen, halten die beteiligten Gemeinden fest. Entstehen soll, so der beratende Archäologe Dr. Gerd Stegmaier, kein „Disneyland“ sondern ein Ort, an dem ein spannender Wissenstransfer durch multimediale Mittel stattfindet. Ausdrücklich ansprechen möchte man Schulklassen.

Simon Wagner

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