Zwischen Neckar und Alb

Hildegard Ruoff erhält Pfisterer-Preis

Ausstellungen Ein Leben für die Kunst: Die Stifterin und Verwalterin der Ruoff-Stiftung wird für ihr Engagement ausgezeichnet.

Foto: privat

Köngen. Der Daniel-Pfisterer-Preis 2018 geht an Hildegard Ruoff, die Stifterin und Verwalterin der Fritz-und-Hildegard-Ruoff-Stiftung in Nürtingen. Die Preisverleihung durch den Geschichts- und Kulturverein Köngen findet am 14. Januar im Rahmen der Köngener Kulturtage in der Zehntscheuer statt.

Die 98 Jahre alte gelernte Kunsthändlerin, Fotografin und Frau des verstorbenen Nürtinger Bildhauers und Malers Fritz Ruoff engagiert sich bis heute für die Ausstellungsarbeit ihrer Stadt, arbeitet ehrenamtlich im Kunstausschuss und anderen Gremien, die das künstlerische Leben Nürtingens prägen. Sie vermittelt, gibt Anregungen und bringt ihr immenses Wissen der Kunstszene und ihre Erfahrungen ein. Ihr besonderes Augenmerk gilt auch der Förderung junger Künstler.

Renommierter Ausstellungsort

Nach dem Tod ihres Ehemannes 1986 hat Hildegard Ruoff 2003 wesentliche Teile seines künstlerischen Nachlasses und einen bedeutenden Teil der Werke anderer Künstler aus ihrem Besitz sowie Wertgegenstände in eine Stiftung eingebracht. Sie zählt zu einem der renommiertesten Ausstellungsorte moderner und zeitgenössischer künstlerischer Positionen des 20. Jahrhunderts in der Region. ez

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