Zwischen Neckar und Alb

Hobel ansetzen und Löcher bohren

Handwerk In der alten Schreinerwerkstatt im Freilichtmuseum in Beuren wird wie vor fast hundert Jahren gewerkelt.

Dem Schreiner über die Schulter gucken. Foto: pr
Dem Schreiner über die Schulter gucken. Foto: pr

Beuren. Am Donnerstag, 27. April, geht es zwischen 14 und 17 Uhr mit Wolfgang Wiedenmann im Freilichtmuseum Beuren an eine alte Hobelbank in der Dorfschreinerei. Unter dem Motto „Lebendiges Museum“ wird in der einstigen Werkstatt von Karl Walz aus den 1920er-Jahren mit für die damalige Zeit typischen Werkzeugen gehobelt und gebohrt.

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Das Haus, in dem sich die Werkstatt befindet, stammt aus Ohmenhausen im Kreis Reutlingen. Es stammt aus dem Jahr 1763 und erhielt erst in den 1920er-Jahren eine komplett eingerichtete Schreinerei. Ursprünglich als Bauernhaus mit Stall im Erdgeschoss genutzt, brachte der eingeheiratete Karl Walz als Schreinermeister mit seinem Handwerk den Fortschritt ins Haus. Fließendes Wasser und der Anschluss an das Stromnetz zum Antrieb der Maschinen in der Werkstatt erleichterten auch hier das Leben und Arbeiten.

Das Haus mitsamt Schreinerei wurde 1982 für das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen abgebaut und 1995 für die Öffentlichkeit im Museumsdorf wieder zugänglich gemacht.pm