Zwischen Neckar und Alb

Hobeln wie damals

Freilichtmuseum Mitmachaktion lässt Besucher in die 20er-Jahre abtauchen.

Hobel
Holzhobel

Beuren. Wolfgang Wiedenmann vom Förderverein Freilichtmuseum Beuren zeigt am Donnerstag, 8. Juni, zwischen 14 und 17 Uhr Arbeiten an der Hobelbank in der Dorfschreinerei des Museums. Unter dem Motto „Lebendiges Museum“ wird in der einstigen Werkstatt von Karl Walz aus den 20er-Jahren mit für die damalige Zeit typischen Werkzeugen gehobelt und gebohrt.

Das Haus, in dem sich die Werkstatt befindet, stammt aus Ohmenhausen im Kreis Reutlingen. Es wurde 1982 für das Freilichtmuseum abgebaut und 1995 für die Öffentlichkeit im Museumsdorf wieder zugänglich gemacht. Es stammt aus dem Jahr 1763 und erhielt erst in den 1920er-Jahren eine komplett eingerichtete Schreinerei.

Ursprünglich als Bauernhaus mit Stall im Erdgeschoss genutzt, brachte der eingeheiratete Karl Walz als Schreinermeister mit seinem Handwerk den Fortschritt ins Haus. Fließendes Wasser und der Anschluss an das Stromnetz zum Antrieb der Maschinen in der Werkstatt erleichterten auch hier das Leben und Arbeiten. Weitere Infos zur Aktion gibt es im Netz unter www.freilichtmuseum-­beuren.de. pm

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