Zwischen Neckar und Alb

Kein Hinweis auf Gewalttat

Fund Toter im Hinterhof im Esslingen. Die Ermittlungen stehen kurz vor dem Abschluss. Von Johannes M. Fischer

Esslingen. Im Fall des im Esslinger Gewerbegebiet Neckarwiesen gefundenen Toten stehen die Ermittlungen offenbar kurz vor dem Abschluss. Der Tote wurde identifiziert: Es handelt sich um einen 33-jährigen Mann. Wie von Polizeisprecher Martin Raff zu erfahren war, gibt es keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Das bedeutet: Es gibt keine Spuren, die darauf hindeuten, dass andere Menschen mit der Todesursache in Verbindung gebracht werden könnten. Ein Verbrechen ist damit so gut wie aus­geschlossen.

Fundort kaum einsehbar

Der Tote wurde am Montag im Hinterhof eines Unternehmens gefunden, das im Esslinger Gewerbegebiet Neckarwiesen am östlichen Rand der Stadt liegt. Der Verstorbene saß in einem metallenen Industrieverschlag auf einem Industrierohr, vermutlich schon längere Zeit, so die ersten Erkenntnisse der Polizei. Der Ort ist von dichtem Gebüsch umgeben, vom Hof kaum einsehbar. Gefunden wurde er zufällig von einem Mitarbeiter der Firma.

Die Kriminalbeamten beschäftigten sich am Montag viele Stunden mit dem Fall - erst abends konnte die Leiche geborgen werden. Warum sich der Mann an den abgeschiedenen Ort begab, bleibt vorerst unklar. Die Neckarwiesen sind mit 200 Hektar das größte Gewerbegebiet Esslingens. Es liegt in den Ortsteilen Oberesslingen und Zell. Mehr als 120 Betriebe sind dort angesiedelt.

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