Zwischen Neckar und Alb

Kreis-Kliniken in Kontakt mit Israel

Medizin Das Sheba Medical Center bei Tel Aviv ist international renommiert. Jetzt soll eine Partnerschaft entstehen.

Die Direktorin des israelischen Zentrums für medizinische Simulation Kim MacMillan zeigt der Delegation das Krankenhaus.
Die Direktorin des israelischen Zentrums für medizinische Simulation Kim MacMillan zeigt der Delegation das Krankenhaus.

Kreis Esslingen/Kirchheim. Nach Vermittlung durch den ehemaligen Oberbürgermeister der israelischen Stadt Givatayim, Efi Stenzler, hat eine kleine Delegation der Medius-Kliniken das israelische Sheba Medical Center Tel Hashomer im Großraum Tel Aviv besucht. Das Ziel: erste Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit. „Im vergangenen Jahr habe ich mit Efi Stenzler vereinbart, auch in der medizinischen Versorgung einen Dialog zwischen unseren Ländern zu initiieren“, erklärt Landrat Heinz Eininger, Aufsichtsratsvorsitzender der Medius-Kliniken. Anfang November besuchte er mit dem Geschäftsführer Thomas Kräh, der stellvertretenden Geschäftsführerin Elvira Benz sowie dem Medizinischen Direktor Dr. Jörg Sa­gasser das israelische Universitätsklinikum in Tel Aviv.

Für Forschung weltweit bekannt

„Der Dialog mit den Ärzten eines international anerkannten Klinikums kann für unsere Ärzte und die medizinische Versorgung der Patienten eine große Bereicherung sein“, so Thomas Kräh. Das Sheba Medical Center ist das größte Klinikum in Israel und bietet neben stationären und ambulanten Behandlungen eine Vielzahl von Rehabilitationsmaßnahmen an. Darüber hinaus ist das Klinikum für seine Forschungstätigkeit weltweit bekannt.

Als erster Schritt wurde eine Kooperation in den Bereichen Diabetologie und Rheumatologie vereinbart. Die Details werden jetzt zwischen den Ärzten ausgearbeitet. Vorgestellt wurde auch ein Simulationszentrum, in dem unter anderem Ärzteteams anhand spezieller elektronisch präparierter Puppen schwierige Operationsabläufe simulieren können. Außerdem wurde auch die Abteilung „Telemedizin“ besichtigt, in der Patienten mittels Video­streams laufend Kontakt zum Klinikum halten können. Die Delegation bekam auch Einblicke in die Ausbildung im Klinikum-Management des Netanya Academic College, das Ärzte und Krankenschwestern auf ihre Managementaufgaben vorbereitet. pm

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