Zwischen Neckar und Alb

Kreisräte wollen endlich Klarheit

Bahnstrecke Lohnt eine Wiederbelebung des Schienenverkehrs zwischen Kirchheim und Göppingen oder nicht? Nach dem Regionalverband stimmt auch der Landkreis einer Machbarkeitsstudie zu. Von Bernd Köble

Eine neue Studie soll die stillgelegte Bahnstrecke Richtung Göppingen aus dem Dornröschenschlaf wecken.Foto: Jean-Luc Jacques
Eine neue Studie soll die stillgelegte Bahnstrecke Richtung Göppingen aus dem Dornröschenschlaf wecken. Foto: Jean-Luc Jacques

Nicht wenige sind vom Thema genervt. Das war auch am Donnerstag im Kreis-Finanzausschuss kaum zu überhören. Die Diskussion über eine mögliche Wiederbelebung der ehemaligen Bahnstrecke von Kirchheim über Weilheim und Bad Boll bis Göppingen und Schwäbisch Gmünd schien vor drei Jahren beerdigt. Damals kam eine gemeinsam in Auftrag gegebene Studie der Landkreise Göppingen und Esslingen zum Schluss, dass die erwartbaren Fahrgastzahlen zu gering seien. Vergangenes Jahr nun hat die Grün-geführte Landesregierung ...

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Ortszentren sind das Hauptproblem

Die Bahnstrecke zwischen Kirchheim und Göppingen setzt sich aus drei Abschnitten zusammen: Zwei Teilstücke, die reaktiviert werden könnten, liegen zwischen Kirchheim und Weilheim und zwischen Bad Boll und Göppingen. Dort sind teilweise noch alte Gleise und Haltestellen vorhanden. Für den dritten Abschnitt von Weilheim bis Bad Boll wäre ein kompletter Schienenneubau erforderlich.

Frühere Studien haben genau diesen Abschnitt als größte Herausforderung ausgemacht. Für eine gute Erschließung der Ortszentren in Weilheim und Bad Boll bräuchte es möglicherweise Tunnelbauten. Umfahrungen wären für Fahrgäste weniger attraktiv, fürchten Planer. Die Lösung könnte eine Stadtbahn sein, die abschnittsweise direkt auf der Straße verlaufen könnte. bk