Zwischen Neckar und Alb

Mehr als 300 rumänische Kinder freuen sich über Geschenkpäckchen aus Deutschland

Günther Wiedemann, Vorsitzender des Vereins Alb-Donau-Rumänienhilfe, bei der Verteilung der Päckchen. Foto: pm
Günther Wiedemann, Vorsitzender des Vereins Alb-Donau-Rumänienhilfe, bei der Verteilung der Päckchen. Foto: pm

Region. Günther Wiedemann, Vorstandsvorsitzender des Vereins der Alb-Donau Rumänienhilfe, war etwas zwiegespalten. Einerseits freute er sich, dass unter anderem durch einen Aufruf im Teckboten über 300 Weihnachts­päckchen für bedürftige Kinder in Rumänien gesammelt werden konnten. Andererseits ­herrschte aber die große Sorge, ob man überhaupt die Grenzen bis ins rumänische Marghita würde überwinden können. Doch trotz dieser zunächst gemischten Gefühle - an allen Grenzen wurde der weihnachtliche Transport durchgewunken und er kam pünktlich zum 23. Dezember bei Pfarrer ­Attila Toth an, der etliche der Geschenke für die Feiern in der katholischen Kirche drapierte. Aufgrund der Corona-Regeln durfte nur eine bestimmte Anzahl Kinder bei den Feierlichkeiten dabei sein. So wurden die Weihnachtspäckchen in drei Gottesdiensten an die über 200 Kinder verteilt. Mit der guten Organisation der Kirchengemeinde konnte alles ohne Probleme vorschriftsgemäß erledigt werden. Weitere 50 Päckchen wurden an die Caritas vor Ort übergeben und viele wurden auch persönlich verteilt, jedoch ohne die sonst üblichen Umarmungen.pm


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