Zwischen Neckar und Alb

Mitarbeiter mit Selbsttests ausgestattet

Corona Der Diakonieverband im Kreis Esslingen versorgt alle Haupt- und Ehrenamtlichen regelmäßig mit Kits.

Die Diakonie, wie hier der Eckpunkt in Kirchheim, ist trotz Pandemie für ihre Klienten da. Um für mehr Sicherheit zu sorgen, sta
Die Diakonie, wie hier der Eckpunkt in Kirchheim, ist trotz Pandemie für ihre Klienten da. Um für mehr Sicherheit zu sorgen, stattet der Kreisverband alles Haupt- und Ehrenamtlichen mit Selbsttests aus .Foto: Deniz Calagan

Kreis. „Wir sehen uns in der Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Eberhard Haußmann, Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbands im Landkreis Esslingen. Deshalb versorge der Verband bereits seit einigen Wochen alle hauptamtlich und ehrenamtlich Tätigen in den Beratungsstellen und den Diakonie- und Tafelläden mit Corona-Schnelltests zum Selbertesten. „Wir waren während der Pandemie immer für unsere Klientinnen und Klienten da und sind es weiterhin“, betont Haußmann.

Wie der Verband weiter mitteilt, versorgten die Tafelläden Bedürftige auch im Lockdown mit güns- tigen Lebensmitteln. Langzeitarbeitslose Menschen, die in den Läden Arbeitsgelegenheiten bekommen, seien stets vor Ort gewesen, selbst wenn die Diakonieläden für die Kunden geschlossen waren. Außerdem würden täglich in den Beratungsstellen Nothilfegelder ausbezahlt, um Menschen zu unterstützen, wenn sie kein Geld mehr zum Kauf von Lebensmitteln, Prepaid-Karten für das WLAN zum Homeschooling, Medikamentenzuzahlungen oder Mietnebenkosten haben. Beratungen in den Diakonischen Bezirksstellen hätten zwar hauptsächlich per Video oder Telefon stattgefunden, bei Bedarf seien sie aber auch im persönlichen Gespräch angeboten worden. Auch die „aufsuchende Arbeit“ wurde nicht eingestellt. Im „Ambulant Betreuten Wohnen“ sowie im Fachbereich „WABE“, der sich um Menschen in desorganisierten Haushalten kümmert, seien die Mitarbeiter ebenso vor Ort wie in der Begleitung von Menschen in sozialer Ausgrenzung und Wohnungsnot, etwa am Gaiserplatz in Kirchheim. Umso wichtiger sei es, die Mitarbeitenden und so auch ihre Klienten zu schützen, sagt der KDV-Geschäftsführer. Mindestens einmal wöchentlich gibt es derzeit für jeden einen Selbsttest, demnächst sollen es zwei sein. Weitere Infos gibt es unter www.kreisdiakonie-esslingen.de. pm


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