Zwischen Neckar und Alb

Musikschule Wernau öffnet schrittweise

Erziehung Ab Montag, 18. Mai, findet im Haus der Musik wieder Unterricht für bestimmte Instrumente statt.

Der Gitarrenunterricht kann wieder stattfinden, allerdings nur unter strengen Hygienbedingungen. Foto: pr
Der Gitarrenunterricht kann wieder stattfinden, allerdings nur unter strengen Hygienbedingungen. Foto: pr

Wernau. Nach den Schulen öffnen auch die Musikschulen schrittweise wieder. Die Musikschule in Wernau startet am Montag, 18. Mai im Haus der Musik. Es darf dort zunächst nur Einzelunterricht angeboten werden. Unterrichtet werden in einer ersten Phase wieder Gitarre, Schlagzeug, Streichinstrumente, Akkordeon und Klavier.

Noch warten müssen Bläser und Sänger: Präsenzunterricht an Blasinstrumenten und Gesang bleibt weiter untersagt, „da hier aufgrund der erhöhten Abgabe verbrauchter Atemluft von einer erhöhten Infektionsgefahr durch Tröpfcheninfektion und Aerosole auszugehen ist“, wie das Kultusministerium mitteilt.

Musikschulleiter Jürgen Matuschek freut sich über den Neustart. Viele Eltern hätten sich in dieser schwierigen Zeit mit der Schule solidarisch erklärt, „wofür wir sehr dankbar sind“. Matuschek betont, dass jetzt strenge Hygienevorschriften eingehalten werden müssen, mit ausreichendem Abstand, mit Lüften der Räume nach jeder Unterrichtseinheit und systematischer Reinigung von Handkontaktflächen. Vor allem dürfen Instrumente und Arbeitsmittel nicht durch mehrere Menschen Personen gleichzeitig genutzt werden. Bei Anzeichen eines Atemwegsinfekts oder Fieber kann der Unterricht nicht stattfinden. Es gibt klare Regelungen zum Tragen von Mund- und-Nasenschutz. Die Stundenpläne werden so weitergeführt, wie sie vor Corona waren.

Wann Bläser und Sänger wieder an die Musikschulen zurückkehren können und wann wieder Unterricht in Kleingruppen, Ensembles und Orchestern möglich sein wird, ist noch offen - das hängt von der weiteren Entwicklung der Corona-Infektionen ab. pm

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