Zwischen Neckar und Alb

Naturschutz bekommt ein neues Gesicht

Wechsel Wolfgang Wohnhas übergibt die Leitung des Naturschutzzentrums Schopflocher Alb an die Biologin Franziska Harich.

Foto: Landratsamt

Kreis Esslingen. Nach fast drei Jahrzehnten übergibt Dr. Wolfgang Wohnhas die Geschäftsführung des Naturschutzzentrums Schopflocher Alb an Dr. Franziska Harich. Landrat Heinz Eininger überreichte Wolfgang Wohnhas zur offiziellen Verabschiedung die silberne Medaille des Landkreises für seine Verdienste um den Schutz der Natur- und Kulturlandschaft der Schwäbischen Alb. „In den vergangenen 28 Jahren haben Sie mehr als 430 000 Besucher im Naturschutzzentrum betreut und sich gemeinsam mit ihren Mitarbeitern und zahlreichen Ehrenamtlichen für die vielen Facetten des Naturschutzes starkgemacht“, sagte Heinz Eininger.

Seit 1996 geöffnet

Das Naturschutzzentrum in Schopfloch öffnete 1996 nach der Erweiterung und Sanierung des ehemaligen Betriebsgebäudes des Steinbruchs Lauster seine Pforten. Aus dem vormals kreiseigenen Zentrum ging unter Beteiligung des Landes Baden-Württemberg die Stiftung „Naturschutzzentrum Schopflocher Alb“ hervor. Hauptaufgaben waren und sind neben dem Betreiben des Zentrums mitsamt der Ausstellung und der Umweltbildung insbesondere auch die Betreuung der Naturschutzgebiete „Schopflocher Moor“, „Randecker Maar mit Zipfelbachschlucht“ und das „Obere Lenninger Tal mit Seitentälern“. Diese Aufgaben übernimmt seit August die neue Geschäftsführerin Franziska Harich.

Journalistische Ausbildung

Die promovierte Agrarbiologin, die zudem eine journalistische Ausbildung abgeschlossen hat, kommt von der Universität Hohenheim, wo sie die letzten Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet hat. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten hat sie sich intensiv mit dem Thema Konflikte zwischen Naturschutz und Landwirtschaft beschäftigt. pm

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