Zwischen Neckar und Alb

„Noch keine Ampulle weggeworfen“

Impfen Der Betrieb in den beiden Kreiszentren nimmt Fahrt auf. Trotz anhaltender Skepsis gegenüber Astrazeneca wird alles restlos verimpft. Von Bernd Köble

Zufrieden mit dem Impffortschritt in den beiden Kreisimpfzentren: Landrat Heinz Eininger (vorne) und der Bezirkschef der Maltese
Zufrieden mit dem Impffortschritt in den beiden Kreisimpfzentren: Landrat Heinz Eininger (vorne) und der Bezirkschef der Malteser, Marc Lippe (Zweiter von rechts). Foto: Markus Brändli

Es ist ein anderes Bild als noch vor Wochen. Im gebotenen Abstand drängen sich die Wartenden, in den Kabinen herrscht Dauerbetrieb. Maskierte Männer in Warnwesten schleppen azurblaue Styroporboxen durch die riesige Halle, in der mobile Stellwände ein wenig Intimität vermitteln sollen - Nachschub für die Ärzte an den Kanülen. „Das Impfen hat jetzt richtig Fahrt aufgenommen“, freut sich Landrat Heinz Eininger, der sich an diesem Nachmittag selbst ein Bild vom Geschehen in Halle 9 der Fildermesse macht. Seit vergangenem ...

rtaeiFg tnebirea dei ideben esmzpnirniKtefre in sngnliesE nud auf den ndFrile ,so iwe se cegelnitih egnpatl w.ra loSl Es enerdw isb uz 0601 guIenpnmf orp Tga rbeae.rhtvci engnBoen rduwe ma 22. anrauJ mit 150 De.nso ewincIhnsz its eejdr enhtZe erd erhm lsa neei ehbla onlMili nwbeiKrsoehre tsizuedmn lniaem ,femgitp dun sad opemT sllo erwiet eunmzhen. Ab gMtaon stelasmr ucah edi üreb enionl niene ieTrnm ubhn.ec eDi iseupg,Ropkri edi rehm sla im ea,iLdnskr losl nEed dse oMntsa edmtrhcgpfiu esi.n

cl(eeoyrr1egk etnotc-t,'fnt arSS'le t,rue 'dwh{""it: h,hi:00t3eg"" 2,05 eon"i"mn:isd 3,[0[0 ]25,]0 :e"ol"bim aelsrE ;)nie'fi}ng hiest andir eenni inngmssrufhcfmeoH fua dem egW ruz hacu wnne ied ieknsoaIetfnlg eitzurz ieen aeenrd hacpSre ptir.shc Die Izdzeinn im resiK reesutt in mTope uaf eid rk0a2r-e0Me z.u aDmit chna edm leliWn rde egBirdgnuenseur hcau enuSlch und staiK hecgssloesn beli.ben

Am aenrgeegvnn ngnSaot raw ni ned berhniirrct-KztAsesen mher als edi täelfH edr sPsCteT-R iistv,op iwe racM pLpie saW mi stnere nomteM iwe eien etgu acrihchNt tikng,l its asd cthignleie hegnreneu:uiBd drnuG snid ieekn koall zgmteenurn awte ni m.ntnnerheeU hanbe chna iwe vor ine eissufdf sgat zHein ignnEier. Das mtahc eid acSeh msou wcseerhr eebe.rignrag Dgaf flith rnu hmer pTeom eibm mIe.npf eRosmaier B. ist mti irerh oteScihrewrtghec theeu aus nKgeön nereohmg.emk Sei tah ennei Trmine fIpnme mit rnczataseeA etcugb.h kee?dnenB tiemn edi In riemh eAlrt sda Roki,is duhrc neei fInetonik rchews uz rk,kerenna ads leesetrn Neubwnirenkgne ieb .mieeWt oDch ctnih eerjd etknd s.o olebearthV dnis achn wei ovr eibrrete.vt lsA etaArezcsna grtuiziezk sua dem krreVhe eongzeg w,ured hta anm chau mi inLdaersk seiebrt eveegrenb rnimTee uaf nhcieotB glet.umtesl ist ettjz astg Frnolia B.pop reD peisrnteieon Cthfzare die läiczrhte nLguiet mi mrumpIenztf na red sesMe dun eßiw, assd am efnleTo ncho mmrei elvei ecehruvs,n uz anl.hnedver Ae,rb os Bpp,o tihcn dei serpuelgtArp dei ba naMtog erih zufekunera id,rw mtokm erd fmIotffsp autl nufgelmhpE edr Sedäingtn mfsosIomniimkp hcna wei orv areemni gnmIrf.hi mtastm eni lrDtiet der ome,fIpns dei die debine ieK-rs enemiztpnfr eicern,ehr nov sAnezreacta. reD tesR mmkot ovn .tn/rezfociiBPeh elAlr Vneurciusnrghe uzm oztT:r ftVripem diwr brheis seall ndu azwr srtseol. nebah chon nieke zgeeiin Amlpule ihrcestrev rde eiterL. üfarD bigt se emrmi ierdwe ditoeenkrnnteg,oSn ied der eeregimnlRte pmrtfvie ne.erdw Am asegDint hltiernee 50 nPnorees im rAtel 80 Jhrae aus dlrtseFiadt nei osclhes Zzaboagtusnte ufa edr .seseM Eein hceniläh oitAnk fnda im feImrztpmun ni iEgsnlnes oSeirenn aus loePinhcng und Duzeisai .ttats

i eW legna in dne beedin entrsrKenize pifmgte renewd ,widr tsi k.ualnr gnlapte arw der etiBrbe sib .30 Jnui. eEni oArnwtt hrftefo ishc rde ntaLadr ma eaFirtg omv gifppemIfl ni gStttt.uar Das npmefI so ncsllhe iew ni die eeteselmsg,Ry rscpih xenAzrprta, vgertel .nerwed iwr iehr rib,eetnbe sti ein eemronr tighscrloise agts iieEnrng. oebdinner achu cthin zgan

VfL bietet Ärzten Räume an

Mit Zurückhaltung hat bisher die Ärzteschaft im Kreis auf das Angebot des VfL Kirchheim reagiert, das zurzeit geschlossene Sportvereinszentrum am Stadion zum temporären Impfzentrum zu machen.

VfL-Vereinschefin Doris Imrich hatte dies lokalen Hausärzten angeboten. „Wir sind leicht zu finden, haben barrierefreie Räume und kostenlose Parkplätze vor der Tür“, wirbt Imrich für ihren Vorschlag. „Wir könnten die Arztpraxen vor allem an Wochenenden entlasten.“ Auch von der Stadt kommen entsprechende Vorschläge, in öffentlichen Räumen durch niedergelassene Ärzte zu impfen.

Das Problem: Den Ärzten fehlt es nicht an Räumen, sondern an Impfstoff. Entlastung benötigen sie zurzeit allenfalls dabei, Impfwillige abzuweisen. Seit dem Impfstart nach Ostern in den Praxen stehen dort die Telefone nicht mehr still. Einen Termin für eine der begrenzten Dosen bekommen nur die wenigsten. Generell stehe man solchen Aktionen positiv gegenüber, sagt der Kirchheimer Sprecher der Kreisärzteschaft, Thomas Löffler. „Grundsätzlich ist jede Impfung eine gute Impfung“, sagt Löffler. Man wolle jedoch zunächst die Entwicklung in den Haus- und Facharztpraxen abwarten. Und neu darüber reden, wenn genügend Impfstoff da ist. bk