Zwischen Neckar und Alb

Öffnen die Bäder und Badeseen?

Coronakrise Der Landtagsabgeordnete Andreas Kenner hat eine entprechende Anfrage an die Landesregierung gestellt.

Freibad Kirchheim, baden, schwimmen, sprung vom Brett, salto
Archivfoto: Markus Brändli

Region. Der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Kenner hat bei der Landesregierung angefragt, ob es in diesem Sommer möglich sein wird, Freibäder und Badeseen für die Öffentlichkeit frei zu geben. In einer schriftlichen Stellungnahme antwortete darauf das Sozialministerium, dass ein regulärer Badebetrieb ohne Einschränkungen nicht möglich sein wird. Wann Bäder überhaupt und unter welchen Bedingungen geöffnet werden könnten, solle eine Arbeitsgruppe aus Praktikern und Experten bis Ende Mai erarbeiten. Die Entscheidung zur Öffnung der Bäder liege dann in der Verantwortung der öffentlichen Träger.

In einer Pressemitteilung betont Andreas Kenner, dass er diese Antwort für wenig aussagekräftig halte und nachhaken wolle. „In Anbetracht der Tatsache, dass sehr viele Familien mit ihren Kindern in diesem Jahr keinen Fernurlaub machen können, ist das eine wichtige Frage,“ sagt Kenner. Er wolle verhindern, dass Menschen nach Österreich oder an die Ost-und Nordseestrände fahren, weil sie dort baden können, während hier die Bäder und Seen geschlossen bleiben. In Anbetracht großer Liegeflächen wie beispielsweise im Kirchheimer Freibad müsse es gelingen, einen Badebetrieb bei gleichzeitigem Einhalten der Abstandsregel zu organisieren. pm


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