Zwischen Neckar und Alb

Positive Bilanz trotz Randale

Fasnet Das Polizeipräsidium Reutlingen hatte an den närrischen Tagen viel zu tun. Wie immer: Alkohol, Drogen und Schlägereien.

Solange der Klosterdeifel sich danach nicht ans Steuer setzt, ist das kein Problem. Archiv-Foto: Jean-Luc Jacques
Solange der Klosterdeifel sich danach nicht ans Steuer setzt, ist das kein Problem. Archiv-Foto: Jean-Luc Jacques

Region. Der überwiegende Anteil der diesjährigen Fasnetsveranstaltungen in den Landkreisen Esslingen, Reutlingen und Tübingen verlief friedlich, bei den meisten gab es keine nennenswerten Vorkommnisse. Aber auch in diesem Jahr musste die Polizei immer wieder insbesondere wegen Streitigkeiten und tätlichen Auseinandersetzungen einschreiten, zu denen es infolge des steigenden Alkoholpegels der Besucher kam. Trotzdem zieht das Polizeipräsidium Reutlingen insgesamt zu den Veranstaltungen angesichts der hohen Anzahl von Besuchern eine positive Bilanz.

Überhaupt nicht zufrieden ist die Polizei aber mit der Tatsache, dass sich offensichtlich viel zu viele Fahrzeuglenker betrunken oder unter Drogeneinfluss ans Steuer setzen. In den drei Wochen vor Fasnetsdienstag wurden bei den angekündigten Polizeikontrollen 81 Verkehrsteilnehmer festgestellt, die so betrunken waren, dass sie mit dem Entzug der Fahrerlaubnis oder einem Fahrverbot rechnen müssen. 50 davon (2016: 33) mussten ihren Führerschein gleich an Ort und Stelle abgeben, davon, im Landkreis Esslingen 28. 31 Fahrzeugführer sind unter Drogeneinfluss am Steuer ertappt worden, davon 18 im Landkreis Esslingen.

Alkohol war die Unfallursache bei 15 Verkehrsunfällen und fünf Verletzten, davon im Landkreis Esslingen neun Unfälle mit zwei Verletzten. Bei zwei Verkehrsunfällen mit Sachschaden im Kreis standen die Verursacher unter Drogeneinfluss.lp

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