Zwischen Neckar und Alb

Radschnellweg nach Esslingen soll Menschen vom Auto aufs Rad bringen

Verkehr Die Radverbände im Landkreis und das Esslinger Aktionsbündnis fordern Verbesserungen für die geplante Trasse für den Radschnellweg durch den Neckaruferpark. Von Melanie Braun

So soll der neue Radschnellweg aussehen.

Die Stadt Esslingen konkretisiert ihre Planungen für den Neckaruferpark. Das haben die Kreisverbände von ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) und VCD (Verkehrsclub Deutschland) sowie das Aktionsbündnis „Esslingen aufs Rad“ zum Anlass genommen, die aktuellen Entwürfe zu analysieren und zu bewerten.Im Fokus steht für sie dabei die Trassenführung des geplanten Rad­schnellwegs. Hier sei man zwar auf einem guten Weg - doch an einigen Stellen hake es noch.

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Die Bürger durften sich zu Wort melden

Dialogwerkstatt Im Februar hatte die Stadt Esslingen eine Dialogwerkstatt zum Neckaruferpark veranstaltet und die Ergebnisse in die Entwurfsplanung einfließen lassen. Diese konnten Interessierte online anschauen und kommentieren. Dafür hat man im Esslinger Rathaus den etwa 1,2 Kilometer langen Bereich, der sich zwischen Bahngleisen und Neckar vom Esslinger Pliensauturm bis zur Einmündung des Rossneckarkanals in den Neckar erstreckt, in fünf sogenannte Möglichkeitsräume eingeteilt, zu denen die Bürger Stellung nehmen konnten.

Weiteres Vorgehen: Bis Anfang 2021 soll die Entwurfsplanung samt den Ergebnissen aus der Bürgerbeteiligung dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Bis dahin soll auch klar sein, ob und in welcher Höhe das Projekt mit Bundesmitteln gefördert wird. mb