Zwischen Neckar und Alb

Randnotiz: Noch weniger Schritte

Foto: Jürgen Holzwarth
Foto: Jürgen Holzwarth

Jetzt ist er also offiziell in Deutschland zugelassen, der E-Roller. Erste Exemplare wurden auch schon in Kirchheim gesichtet.

Manch einer feiert die flotten Flitzer als Alternative zum Auto. Das sind sie nur sehr begrenzt. Bei ihrer Reichweite sind sie keineswegs für Langstrecken geeignet. Zum Einkaufen kann man schon eher rollern. Da allerdings fehlt der Stauraum für den Transport. Die Probleme sind ähnlich gelagert wie seinerzeit beim Segway. Der anfangs umjubelte Hightech-Personentransporter hat sich jetzt in der Spaßmobil-Nische etabliert.

Am ehesten bietet sich der E-Roller zur Überbrückung der letzten Meter zur Haustür an, etwa vom Kirchheimer S-Bahn-Halt bis in die Kitteneshalde. Auf dass sein Fahrer noch klarer unter den von AOK und anderen empfohlenen 10 000 Schritten täglich bleibt! Vielleicht führt der Weg auch bis Nabern oder Jesingen. Eigentlich gibt es aber auch dafür schon längst das ideale Verkehrsmittel. Es heißt Fahrrad. Irene Strifler

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