Zwischen Neckar und Alb

Schüler löchern FSJler

Blaulichttag an Wendlinger Gymnasium

Worauf kommt es bei einem Notfall an und was genau macht der Rettungsdienst? Diese Fragen von Schülern beantworteten nun junge Leute, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Roten Kreuz machen.

Wendlingen. Der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes fuhr unlängst einen ganz besonderen Einsatz. Das Ziel: Robert-Bosch-Gymnasium Wendlingen. Die Einsatzkräfte waren 25 junge Leute aus ganz Baden-Württemberg, die beim DRK (Deutschen Roten Kreuz) ihr Freiwilliges Soziales Jahr ableisten.

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Eigens für die 6. Klassenstufe des Wendlinger Gymnasiums organisierten und planten die Helfer im Rahmen ihres FSJ einen ganzen Tag rund um den Rettungsdienst. Das war nicht nur für die Schüler ein spannendes Erlebnis. Das Rettungsteam stellte sich den neugierigen Fragen der Schüler: Was tun im Notfall? Wie verhält man sich am Einsatzort? Was macht eigentlich der Rettungsdienst?

Eingestiegen mit einem Fallbeispiel, war die Aufmerksamkeit der Schüler natürlich gesichert. Und nicht zuletzt durch die Bereitstellung eines Rettungswagens und den Bann des Blaulichtes waren die Sechstklässler von der ersten Minute an Feuer und Flamme. An vier verschiedenen Stationen zeigten die FSJler ganz genau, wie ihr Arbeitsalltag aussieht und worauf es in einem Notfall ankommt.

Ob Fahrzeugkunde, Geräte, Verbände oder Rettungsquiz, hier durften die Kinder ihr Wissen und auch ihr Können unter Beweis stellen. Einmal das Blaulicht betätigen, den eigenen Herzschlag auf einem Gerät sehen, einen Verband anlegen oder im Quiz alles geben. Hautnah dabei sein, so wie bei einem echten Einsatz. Der Projekttag war ein großer Spaß, bei dem aber auch klar wurde, wie brenzlig es manchmal sein kann.

Zu zeigen, was es heißt, ein Freiwilliges Soziales Jahr im Rettungsdienst zu machen, wie viel man in sehr kurzer Zeit lernt und was für ein aufregender Beruf das ist, das wollten die jungen FSJler mit diesem Projekt erreichen. Die positiven Rückmeldungen und die Neugierde der Schüler hinterließen große Zufriedenheit beim Team des DRK und zeigten: Das Projekt war ein voller Erfolg.pm