Zwischen Neckar und Alb

So stellt sich das Klinikum für die kommenden Jahre auf

Investitionen: Das Klinikum Esslingen plant für die nächsten Jahre bauliche Investitionen in Höhe von 25 Millionen Euro und hofft dafür auf Landeszuschüsse in der Größenordnung von sieben bis acht Millionen Euro. Bis 2030 sollen die derzeit geplanten Bauvorhaben fertig sein. Weitere zehn Millionen Euro gibt das Klinikum bis 2025 für die Anschaffung von Großgeräten oder für die Erneuerung der vorhandenen Ausstattung aus. Neurologie: Ein Schwerpunkt für die Weiterentwicklung liegt in der Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie. Mit der Sanierung der Schlaganfalleinheit, der Stroke Unit, ist bereits begonnen worden. Mit dem Sozialministerium wird derzeit über eine Erweiterung der Kapazitäten verhandelt. Mittelfristig soll das Haus 2, der charakteristische große Klinkerbau, vollständig saniert und erweitert werden. Geplant ist eine Umstellung auf Ein- und Zweibettzimmer mit integrierten Sanitärbereichen. Psychosomatik: Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie soll baulich erweitert werden. Für die 2015 in Betrieb genommene stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie ist ebenfalls eine Erweiterung vorgesehen. Der Grund sind die vollständige Auslastung der Kapazitäten und die hohe Nachfrage von Patienten. Das Klinikum ist bereits in Kontakt mit dem Sozialministerium. Internistische Bereiche: Mehr Komfort soll es für die Patienten der internistischen Bereiche wie Kardiologie und Gastroenterologie geben. Dazu gehören ein größeres Bettenangebot sowie Ein- und Zweibettzimmer. Frauenklinik: Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe soll mehr Platz erhalten. Dort gibt es derzeit 1 800 Geburten pro Jahr. Ein Schwerpunkt liegt auf der wohnortnahen Versorgung von Frühchen.


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