Zwischen Neckar und Alb

Spannendes Laufspiel und ein echter Hingucker

Allein die Optik von „Wald der Wölfe“ beeindruckt. Der Spielplan zum Beispiel ist riesig und mit tollen Bildern und in schönen Farben illustriert. Alles wirkt magisch und geheimnisvoll. Ein echter Hingucker ist der zweiteilige Wolfsfelsen, auf den verschiedene Tierfiguren gesteckt werden. Auch durch die übersichtliche Anleitung blättert man gerne. Darin werden alle Plättchen und Zugmöglichkeiten prima erklärt. Einem schnellen Einstieg steht also nichts im Weg. Wer mitmacht, darf sich auf ein kooperatives Laufspiel freuen, bei dem die Spieler gemeinsam in die Rolle eines Wolfsrudels schlüpfen. Ihre Aufgabe ist es, durch kluge Absprachen in einer Runde möglichst viele geheimnisvolle Orte zu besuchen. Jeder erfolgreich besuchte Ort lockt nämlich einen magischen Wolf an, und sind es sieben Wölfe an der Zahl, ist das Spiel gewonnen. Der Zeitfaktor spielt bei „Wald der Wölfe“ eine zentrale Rolle. Manchmal sind die Wege zu den Zielorten nämlich ziemlich lang und zufällig gezogene Plättchen geben vor, welche Streckenabschnitte möglich sind. Zwar können Sonderplättchen Wege verkürzen oder andere Vorteile bringen. Haben die Spieler allerdings Pech, bringt alle Planung und Taktik nichts. Dann nämlich kann eine Runde ganz schnell zu Ende gehen und die darauffolgende Runde zur Zitterpartie werden. Lässt sich das Spielziel bis zum Ende der vierten Runde noch erreichen? Fazit: „Wald der Wölfe“ ist gelungen, hochwertig, spannend und mit steigendem Schwierigkeitslevel spielbar. Text und Foto: tan

„Wald der Wölfe“ von Wolfgang Dirscherl und Julien Gupta, erschienen bei Queen Games. Geeignet für einen bis fünf Spieler ab 7 Jahren, Spieldauer circa 30 Minuten.


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