Zwischen Neckar und Alb

Spender und Näher gesucht

Hilfe Wernau möchte alle Lehrer und Schüler in der Stadt mit Alltagsmasken ausstatten. Dazu braucht sie Hilfe.

Wernau. Zur langsamen Rückkehr ins normale öffentliche Leben gehört das vermehrte Tragen von Alltagsmasken, insbesondere in Bus und Bahn sowie beim Einkauf. Das gilt ab Montag. Die Stadt Wernau möchte dafür alle Lehrer und Schüler mit einer Maske ausstatten.

„Hierfür sind nicht unbedingt medizinische Schutzmasken notwendig. Viele ehrenamtliche fleißige Hände haben in den vergangenen Wochen bereits Hunderte Masken genäht, die wir an Wernauer Einrichtungen, an Kindergärten und an durch das Coronavirus besonders gefährdete Personen im Ort verteilt haben“, berichtet DRK-Bereitschaftsleiter Matthias Aierle. Nun werden die Vorräte allerdings knapp. „Um alle Lehrer und Schüler in Wernau mit Alltagsmasken auszustatten, brauchen wir insgesamt über Tausend Masken“, sagt Bürgermeister Armin Elbl.

Wie am Fließband produzieren Frauen des Offenen Nähtreffs, aus der Kernzeitbetreuung und des DRK aus Bettlaken und anderen ausgedienten Baumwoll- und Leinenstoffen selbst genähte Mund-Nase-Masken.

Die Stoffe werden über das DRK zentral vermittelt. Aber auch hier werden die Bestände rar.pm

Interessierte, die mit buntem Baumwollstoff, der bei 60 Grad waschbar sein muss oder mit Gummibändern unterstützen möchten, können sich melden unter mundschutz@drk-wernau.de

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