Zwischen Neckar und Alb

Studenten haben jetzt die Chance auf einen Doppelabschluss

Studieren Mit einer Million Euro fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst ein neues Modellprojekt der HfWU.
 

Die Linfield University - eine der HfWU-Partnerhochschulen im neuen HAW-International-Förderprogramm. Foto: pr

Nürtingen. Seit 2013 lehren und forschen internationale Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bis zu ein Jahr lang an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU). Das Programm unter dem Namen „Visiting Professorship“ finanziert die Bildungsstiftung der Kreissparkasse vom Kreis Esslingen. Sie fördert mit diesen Gastprofessuren die Lehre, Forschung und wissenschaftliche Weiterbildung und gibt Impulse für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft.
Eine Kommission aus Vertretern der HfWU und der KSK-Bildungsstiftung entscheidet, wer an dem Programm teilnehmen kann. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Seit 2013 haben 36 Professorinnen und Professoren von 23 Universitäten aus zwölf Ländern an dem Programm teilgenommen. Ein Beitrag zur internationalen Lehre und kulturellen Vielfalt an der HfWU.
Dieser Vorteil hilft der HfWU auch an anderer Stelle: Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert die HfWU mit einer Million Euro über die Dauer von vier Jahren. Damit wird ein Projekt finanziert, das akademische Doppelabschlüsse mit jenen Universitäten aus Mexiko, Südkorea, Italien und den USA fördert, die an dem „Visiting Professorship“ teilgenommen haben. Sie profitieren von der vielfältigen Expertise der HfWU im Themenfeld Nachhaltigkeit. Im Gegenzug erweitern die internationalen Universitäten den Lehrplan der HfWU-Studierenden um geisteswissenschaftliche Aspekte.

Auf Arbeitsmarkt vorbereiten
Studenten und Studentinnen, die an dem Austausch teilnehmen, erhalten akademische Abschlüsse beider beteiligten Hochschulen. Über ein Drittel der Fördersumme fließt an die Studierenden, die ein Stipendium für ihren Auslandsaufenthalt erhalten. Das Förderprogramm soll darüber hinaus dazu beitragen, die Studierenden besser für einen immer stärker international geprägten Arbeitsmarkt vorzubereiten. Das Förderprogramm zielt außerdem darauf ab, dass sich die Hochschulen als internationale Partner strategisch besser positionieren können und mehr nachgefragt werden.
Professor Iris Ramme, die Direktorin für internationale Hochschulangelegenheiten an der HfWU, ist sich sicher, dass das Programm zu dem Förderantrag beigetragen hat: „Mit der Unterstützung durch die Bildungsstiftung hat die HfWU ihr internationales Profil gestärkt und kann eine hohe Expertise in den internationalen Wissenschaftsbeziehungen nachweisen. Das „Visiting Professorship“-Programm hat entscheidend dazu beigetragen, dass unsere Bewerbung für das DAAD-Projekt erfolgreich war.“ pm


Anzeige