Zwischen Neckar und Alb

Tanklastfahrer trifft keine Schuld

Explosion Anfang Februar ist ein Haus in Altbach nach einer Heizöllieferung komplett ausgebrannt. Bis heute ist nicht geklärt wie es zu dieser Tragödie kommen konnte. Von Harald Flößer

Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist noch nicht geklärt. Die Ruine wurde abgerissen. Foto: SDMG/Sven Kohls
Wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist noch nicht geklärt. Die Ruine wurde abgerissen. Foto: SDMG/Sven Kohls

Achteinhalb Monate ist es her, dass sich in Altbach ein schlimmes Unglück ereignet hat. Beim Auffüllen eines Öltanks im Keller eines kleinen Einfamilienhauses in der Kirchstraße kam es zu einer Verpuffung, in deren Folge das Gebäude komplett ausbrannte. Seither wird gerätselt, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

Die wirkliche Ursache haben Experten der Ermittlungsbehörden bis heute noch nicht herausfinden können. Doch eines ist nun sicher: „Den Fahrer des Tankfahrzeuges trifft keine Schuld“, sagte Heiner Römhild, Sprecher der Staatsanwaltschaft Stuttgart. Dem 49-Jährigen Fahrer des Großfahrzeuges, der bei dem Brand selbst schwere Verletzungen davontrug, sei kein Fehlverhalten nachzuweisen. Ebenso gebe es keine Hinweise auf einen technischen Defekt am Heizöllaster, sagte Heiner Römhild. Die Suche nach der Brandursache laufe weiter.

Das Unglück hatte in Altbach eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Viele Bürger spendeten Geld für das Ehepaar, das bei der Explosion schwer verletzt wurde. Außerdem sind sie damals, durch den Brand, obdachlos geworden. Nach einem langen Klinikaufenthalt hat das Paar eine neue Bleibe gefunden. Die Brand­ruine wurde in der Zwischenzeit abgerissen.

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