Zwischen Neckar und Alb

Telefon und Online bleiben Trumpf

Beratung Die Arbeits­agenturen und Jobcenter setzen weiter auf digitale Kommunikation. Gesundheitsschutz hat Priorität.

Region. Seit dem 18. März klären die Arbeitsagenturen und Jobcenter bundesweit die Anliegen mit Kunden telefonisch oder online. Persönliche Kontakte in den Dienststellen finden nur im Notfall statt. Dieses Vorgehen hat sich auch unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes für Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen bewährt. Mit zusätzlichen regionalen Telefon-Hotlines und einer personellen Stärkung der Servicecenter sind die Agentur für Arbeit Göppingen sowie das Jobcenter gut erreichbar.

Persönliche Gespräche vor Ort werden in dringenden Fällen möglich, wenn es zwingende Gründe dafür gibt. Wenn dies der Fall sein sollte, vereinbart die Agentur für Arbeit Göppingen mit den Kunden einen Termin. Dafür werden in den Dienststellen einige Räumlichkeiten so gestaltet, dass sie die hygienischen Standards zum Gesundheitsschutz erfüllen.

Ansonsten gilt: Alle Regelungen, die seit dem 18. März gelten, haben weiterhin Bestand. Eine Arbeitslosmeldung kann bis auf Weiteres auch telefonisch erfolgen und wird gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt persönlich nachgeholt. Anträge auf Geldleistungen können online unter http://www.arbeitsagentur.de gestellt werden. Die wichtigste Aufgabe in diesen Zeiten bleibt die zuverlässige Zahlung von Geldleistungen, um Existenzen zu sichern. Dazu gehören neben dem Kurzarbeitergeld, dem Arbeitslosengeld und der Grundsicherung auch alle Leistungen der Familienkasse. pm

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