Zwischen Neckar und Alb

„UDO“ hilft bei Kurzarbeit

Finanzen Die Bundesagentur für Arbeit hat drei neue Programme entwickelt, die in der Corona-Krise helfen sollen.

Symbolfoto: Nachricht
Symbolfoto: Nachricht

Region. Ein digitaler Lotse, ein Chatbot, eine Kurzarbeitergeld-App: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat drei Online-Angebote entwickelt. Sie unterstützen Betroffene in der Krisensituation, schnell und unkompliziert Leistungen zu beantragen und Anliegen online zu klären.

Der digitale Lotse

Kunden, die während der Corona-Krise in finanzielle Nöte geraten, können Arbeitslosengeld II beantragen. Seit rund zwei Monaten können Betroffene ihren Anspruch in einem neuen E-Service überprüfen. In fünf einfachen Schritten lässt sich in einem Chatbot ermitteln, ob möglicherweise ein Anspruch besteht. Ist das der Fall, erfolgt eine automatische Weiterleitung zum Antrag auf Arbeitslosengeld II. Der „digitale Lotse“ ist auf den Internetseiten der Grundsicherung zu finden. Die Ergebnisse des Chatbot-Dialogs sind rechtlich nicht bindend. Kunden können sich weiterhin telefonisch an ihr zuständiges Jobcenter wenden und sich beraten lassen. Der digitale Lotse ist zu finden unter www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/.

Der Chatbot UDO

Das Portal hilft Arbeitgebern, durch die Kurzarbeit zu kommen. Chatbot UDO ermöglicht von der Krise betroffenen Arbeitgebern auch, mithilfe eines Fragenkataloges Kurzarbeit anzuzeigen. Inzwischen unterstützt UDO auch beim zweiten wichtigen Schritt, Kurzarbeitergeld erstattet zu bekommen: Hierfür muss der Kurzarbeitergeldantrag plus Abrechnungsliste bei der zuständigen Agentur für Arbeit eingehen. Den Chatbot UDO findet man unter www.kurzarbeit-einfach.de.

Die KUG-App der BA

Die im Zuge der Corona-Krise speziell für Arbeitgeber entwickelte App ermöglicht es, Unterlagen und Nachweise zum Kurzarbeitergeld (KUG) digital an die zuständige Agentur für Arbeit zu senden. Nutzer müssen sich hierfür in den Onlinedienst der BA nicht zusätzlich anmelden beziehungsweise registrieren.

Nach dem Download der App können Arbeitgeber Unterlagen und Dokumente zu KUG-Anträgen per Smartphone-Kamera einscannen, hochladen und elektronisch an die zuständige Agentur für Arbeit versenden. Über die eingegebene Postleitzahl wird der Betriebssitz ermittelt. Die Dokumente werden dann automatisch an die richtige Stelle weitergeleitet. Die kostenlose KUG-App gibt es im App-Store von Apple und Google. pm

Anzeige