Zwischen Neckar und Alb

Vögeln und Insekten nachgespürt

Spende Die Kreissparkasse unterstützt die Forschungsstation auf der Alb.

Dr. Wulf Gatter (links) von der Forschungsstation Randecker Maar erläutert Peter Heckl von der Kreissparkasse Esslingen-Nürtinge
Dr. Wulf Gatter (links) von der Forschungsstation Randecker Maar erläutert Peter Heckl von der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen die Besonderheiten des Insektenprojekts. Foto: pr

Bissingen. Eine wahre Fundgrube für Forscher ist das Naturschutzgebiet Randecker Maar. Die dortige Forschungsstation Randecker Maar erfasst seit dem Jahr 1970 planmäßig Insekten und Zugvögel, die alljährlich im Herbst durch das Nadelöhr der Zipfelbachschlucht auf die Albhochfläche nach Süden unterwegs sind, um auf diese Weise ihre Überwinterungsgebiete zu erreichen.

Nun wollen die Wissenschaftler ihre Erkenntnisse aufbereiten, um die Ursachen der Populationsschwankungen und vor allem die Veränderungen bei den Insekten deuten zu können. Dazu stehen ihnen 250 Ordner voller Daten zur Verfügung. Rund 500 Beobachter und Biologen hoffen, dem Geheimnis der Insektenwanderung und dem Wandel der beteiligten Arten auf die Spur zu kommen.

Die Stiftung Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen unterstützt das groß angelegte Forschungsprojekt mit einer Spende in Höhe von 2500 Euro. Marcus Wittkamp, Geschäftsführer der Stiftung Kreissparkasse, und Peter Heckl, Bereichsleiter Geschäftskunden der Kreissparkasse, überreichten einen Scheck in entsprechender Höhe an den Ornithologen Dr. h. c. Wulf Gatter und den Stationsleiter Aron Roßmanith und informierten sich bei den Fachleuten vor Ort. „Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um das Insektensterben und mögliche Folgen gewinnt dieses Forschungsprojekt noch an Aktualität“, betonte Peter Heckl. ksk

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