Zwischen Neckar und Alb

„Was Bauer und Bäuerin so schaffet“

Ferienprogramm Beim Mitmachtag im Beurener Freilichtmuseum erleben Familien den Arbeitsalltag der früheren Landwirte.

Der lange Weg des Getreides vom Acker auf den Teller steht bei der Mitmachaktion im Mittelpunkt.Foto: pr
Der lange Weg des Getreides vom Acker auf den Teller steht bei der Mitmachaktion im Mittelpunkt.Foto: pr

Beuren. Mit einem besonderen Mitmachtag wartet das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren am Freitag, 6. September, auf. Zwischen 13 und 17 Uhr dreht sich alles ums bäuerliche Tagwerk in früherer Zeit unter dem Motto „Was Bauer und Bäuerin so schaffet“. An sieben aufeinander abgestimmten Mitmachstationen erleben Familien den Arbeitsalltag vom Mähen bis zum Mahlen. Ein Kinderferien-Tagespass berechtigt zur Teilnahme an allen Aktionen, er ist an der Museumskasse erhältlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mähen und dreschen

Gleich zum Einstieg ins Programm können Kinder selbst Hand anlegen und Getreide auf dem Museumsacker mähen - mit speziellen Kindersensen unter Aufsicht. Das gemähte Getreide wird zur nächsten Station mitgenommen. Hier ist die Aufgabe, mit dem Dreschflegel das Getreide aus den Ähren herauszudreschen. Am Rande wird an einer Strohbandflechtmaschine gearbeitet - es entstehen Bänder aus Roggenstroh, aus denen Strohschuhe oder Strohkörbe genäht werden können. Anschließend wird das Getreide mithilfe von Sieben und einer Putzmühle gereinigt, ehe es eigenhändig mit der Handmühle zu Mehl gemahlen wird. Am Schluss landet das selbst hergestellte Mehl in einer Schüssel, um zu Pfannkuchenteig verarbeitet und dann auf dem Herd ausgebacken zu werden. Verdienter Lohn der Arbeit: Die leckeren Pfannkuchen können gegessen werden.

Im Museumsdorf wird es Kindern auch sonst nicht langweilig. Das zusätzliche Familien-Ferien-Programm in den Sommerferien hält viele weitere spannende Führungen und Aktionen bereit. Des Weiteren gibt es einen Spielbereich mit Baumhaus, einen Spieltraktor und einen kleinen Bolzplatz. Besuchen kann man auch die Tiere, die auf dem Museumsgelände leben. Infos gibt es unter www.freilichtmuseum-beuren.de.pm

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