Zwischen Neckar und Alb

Wechsel an der Spitze

Verein Udo Weller ist neuer Geschäftsführer von Heimstatt in Esslingen.

Udo Weller
Udo Weller. Foto: pr

Esslingen. „Ich werde Heimstatt lieben und leben“, ist Udo Weller bereits nach wenigen Arbeitstagen überzeugt. Der 54-Jährige ist neuer Geschäftsführer des Vereins Heimstatt Esslingen, der sich seit über drei Jahrzehnten für wohnungslose Menschen einsetzt. „Kompetent, kooperativ und kommunikativ“ sollte der neue Geschäftsführer sein, berichtet Michael Waldmann. Der frühere Nürtinger Dekan ist Vorsitzender des Vereins, der zur Diakonie Württemberg gehört.

Unter 21 Bewerbungen sei die Wahl auf Weller gefallen. Der gebürtige Stuttgarter bringt wertvolle Kompetenzen mit. Er hat nicht nur eine Ausbildung als Bankkaufmann absolviert, sondern ist zudem studierter Sozialpädagoge, Sozialwirt und Case Manager und damit Fachmann für Beratungsarbeit mit ethischen Grundsätzen. Damit verfüge er sowohl über soziale wie auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse - genau das, was man gesucht habe, erklärt Waldmann. Fast zwei Jahrzehnte arbeitete er in Stuttgart - die meiste Zeit beim Jobcenter, wo er auch für Kooperationen mit Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe zuständig war. „Ich kenne beide Seiten.“

Mit der Geschäftsführung von Heimstatt wolle er noch einmal eine neue berufliche Herausforderung annehmen. „Wichtig ist mir die diakonische Verankerung. Christliche Werte bilden den Rahmen unserer Arbeit.“ Denn in dieser gehe es vor allem um Menschenwürde. „Wohnen ist ein Menschenrecht“, betont Weller. Menschen in sozialen Notlagen müsse man eine Perspektive geben. pm/ Foto: pr

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