Zwischen Neckar und Alb

Wernau steckt eine halbe Million Euro ins Freibad

Das Wernauer Freibad wird saniert. Foto: pr
Das Wernauer Freibad wird saniert. Foto: pr

Wernau. Die Sanierung der Schwimm- und Rutschenbecken im Wernauer Freibad läuft. Bis zum Saisonstart am 22. Mai soll alles fertig sein. Bereits Ende Februar ging es mit den Arbeiten los: Schwimmer-, Nichtschwimmer- und das Rutschenbecken werden mit einer neuen Folie ausgekleidet. Rund 3000 Quadratmeter Folie werden ausgetauscht. Die Baukosten inklusive Planungsleistungen belaufen sich auf rund 506 000 Euro. „Die Sanierung ist notwendig. Die Folie in den Becken ist fast 15 Jahre alt und in keinem guten Zustand mehr. Wir hatten deshalb im Vorjahr sehr viel Wasserverlust“, erklärt die technische Betriebsleiterin Anastasia Mitrou. Das Kinderplanschbecken wird über eine Solaranlage beheizt. Kostenpunkt: rund 10 000 Euro. Auch ein Teil der Kücheneinrichtung wird jetzt durch Edelstahlmöbel ersetzt, die alte Kühlzelle wird ausgetauscht. Die Kosten für Planung und Möbel belaufen sich hier auf 50 000 Euro. Insgesamt wurden im zurückliegenden Freibadsommer rund 39 000 Badegäste gezählt - genauso viele wie beispielsweise 2014 oder 2017. „Das hat uns positiv überrascht“, sagt der kaufmännische Betriebsleiter Michael Bauer, schließlich habe das Bad 2020 corona-bedingt erst viel später als sonst aufsperren können. Das Hallenbad im Quadrium soll - unabhängig von den Regelungen zum Corona-Lockdown - bis 13. September 2021 geschlossen bleiben. Ob die Wellness-Landschaft im Quadrium vor Beginn der Sommerpause noch öffnet, ist abhängig vom Infektionsgeschehen und der Corona-Öffnungsstrategie der Landesregierung. Der Gemeinderat hat sich vorbehalten, gegebenenfalls in seiner April-Sitzung über eine eventuell mögliche Sauna-Öffnung vor der Sommerpause Beschluss zu fassen. pm


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