Zwischen Neckar und Alb

Wie Betriebe mit „Öko“ Profit machen

Umwelt Landkreis zeichnet 15 Mitgliedsunternehmen des Ökoprofit-Klubs für ihre effiziente Ressourcennutzung aus.

Ökoprofit-Betriebe im Esslinger Rathaus
Die ausgezeichneten Oekoprofit-Klub-Bertriebe sind im Alten Esslinger Rathaus ausgezeichnet worden. Foto: Roberto Bulgrin

Esslingen. Im Bürgersaal des Alten Rathauses in Esslingen haben Oberbürgermeister Jürgen Zieger und die Erste Landesbeamtin im Landkreis Esslingen, Marion Leuze-Mohr, das Ökoprofit-Siegel an 15 Ökoprofit-Klub-Betriebe aus der Stadt und dem Landkreis Esslingen verliehen. An dem Klub können Betriebe teilnehmen, die sich dafür entschieden haben, ein systematisches Umwelt- und Energiemanagement fest in ihren betrieblichen Ablauf zu integrieren und sich freiwillig jährlich überprüfen zu lassen. Sie tragen durch Energieeinsparung und Ressourceneffizienz zum Umwelt- und Klimaschutz bei und können damit gleichzeitig ihre betrieblichen Kos­ten senken.

Durch die Maßnahmen können die Betriebe in der Summe ungefähr 150 000 Euro oder 350 Tonnen CO2 einsparen. Eine Unschärfe in der Berechnung kann durch die Nutzung von Ökostrom zustande kommen. Parallel zu gemeinsamen Workshops, in denen umweltrelevante Themen bearbeitet werden, findet eine Einzelberatung bei den Unternehmen vor Ort statt. Ökoprofit ist auch ein lokales Netzwerk zur effektiveren Umsetzung des betrieblichen Umweltschutzes. Die Teilnehmer können hier untereinander ihre Erfahrungen austauschen und voneinander profitieren. Fachlich begleitet wird das Projekt von der Umweltberatungsfirma Arqum. „Nur wenn wir die Betriebe mit ins Boot holen, können wir die Klimaschutzziele der Stadt und des Kreises erreichen“, betont Esslingens Oberbürgermeister Jürgen Zieger.

Unter den ausgezeichneten Betrieben stammen fünf aus Kirchheim und einer aus Bissingen. Im Einzelnen sind das: 2E-mecha­tronic, Bankwitz Architekten, GO Druck Media, Keller Lufttechnik sowie Schmauder & Rau aus Kirchheim, Reinert Kunststofftechnik aus Bissingen, Balluff und bielomatik Leuze aus Neuffen, Kölle Etiketten aus Esslingen, Pilz aus Ostfildern, Ringhoffer Verzahnungstechnik und Ringhoffer Präzisionstechnik aus Kohlberg, das Technische Rathaus - Städtische Gebäude Esslingen, die Stadtwerke Esslingen, Wezel Kaltumform-Technik aus Frickenhausen sowie die WGfS aus Filderstadt-Bernhausen. ez

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